Dieser Traum entstand während den Skiferien 2010 am Valentinstag und ist eine Gemeinschaftsarbeit von Miau und
boetzge. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind nicht vorhanden und der Sinn dieser Geschichte hat sich leider verirrt!
Träumen zu ZweitEr stand in der weiten Ebene, sah sich um und da war absolut nichts.
Er wunderte sich noch, wie er hierhin gelang, doch lange Zeit blieb ihm dafür nicht. Also bald traf eine grosse Meute Uhus ein.Sie umzingelten ihn. Sie zischten und kreischten, flatterten und schnatterten. Die ganze Unruhe machte ihn richtig nervös.
Ein Uhu hatte langes schwarzes Gefieder mit perlroten Augen. Sie leuchteten in dieser finsteren Nacht. Andere hatten leicht bläuliche Federn, welche unter dem Vollmond strahlten.Derjenige mit den roten Augen schien ihr Anführer zu sein, aber ein weisser Uhu strahlte auch eine gewisse Macht aus, obwohl sie sich im Hintergrund hielt. Der Chef begann zu sprechen:
«Gurgur,gur. Pfeiff. Gurg.»
Als er zu seinem letzte 'Gurg', sprich Vogellaut ansetzte, stimmten all Uhus mit ein.
Eine Symphonie inmitten der Einöde ertönte.Wollten sie ihm etwas mitteilen? Vielleicht sollte er einen Brief an ein Übersetzungsinstitut versenden, um einen Fachmann anzufragen. Doch leider war da kein Briefkasten.
Kurzerhand entschloss er sich den Brief an ein Uhu zu befestigen und ihm so an das Vogellautdolmetscherunternehmen zu schicken. Doch der Vogel wehrte sich, schlug mit den Flügeln und war schon fast dabei weg zu fliegen.Doch da riss unser Held der Geduldsfaden. Er sprang auf und rief laut aus:
«Tschip- tschip. Flöt»
Die Uhus starrten ihn mit grossen Augen an.
«Was soll denn das heissen?» fragten sie sich. Unser heroische Hauptdarsteller dieser skurrilen, wie auch abstrakten Geschichte, stockte der Atem. «Ihr versteht mich ja?!»Aber obwohl das Problem der Verständigung nun gelöst war, blieben für ihn doch noch einige Fragen offen.
Wie kam er hierhin?
Wo war er überhaupt?
Was wollten die Uhus?
Und warum ausgerechnet Uhus?
Und warum in aller Welt sprach er in 'Tschip-tschip'?
Doch wie es immer so ist, sind Antworten rar.«Wo bin ich?» fragte er, auf das Wissen hin, dass er die Antwort vielleicht gar nicht hören wollte und auch sollte.
«Wo bin ich» äfften ihn die Uhus nach.«Wo sind wir?» sprachen sie.Anscheinend waren Uhus ausgesprochen dumme Tiere und das, obwohl man ihnen sooo viel Weisheit nachsagte, dass sie sogar zum Tier der Göttin Athena erhoben wurden.
Er wendete sich darauf von den Tieren ab, denn sein Magen knurrte. Er, der helden-und tugendhafte Mann in Person, war seiner einzigen Schwachstelle ausgeliefert:
Schokolade, Jelly, Gugelhopf und Cola-Erdbeeren.Sein knurrender Innenbewohner verlangte nach Nahrung!Er hatte Glück- oder vielleicht auch nicht. Denn in diesem Moment ging die Sonne auf. Der Himmel verfärbte sich rosa und endlich sah er etwas mehr.
Doch damit war sein Hungerproblem noch nicht von dieser kuriosen Welt geschaffen. Also nahm er eine Leiter und stieg Richtung Himmel empor. Er wollte eine rosa Wolke fischen, doch immer, wenn er nach einer griff, löste sie sich auf.Er gab es auf. Da er keine Zuckerwattewolke kriegen konnte, gab er sich mit Himmelstau zufrieden.
Der Himmelstau schmeckte nach Zitronensorbet und Kakaobohnen. Und da er aber einen Gugelhopf wollte, spuckte er es wieder aus. Dann nahm er sich ein Bett und schlief ein.Während unser unnahbarer, vielleicht etwas unwirklicher Held sich also zuerst eine Mütze Schlaf gönnte, kletterte etwas rundes, braunes, schwarzäugiges die grünen, saftigen, aber steilen Wiesen eines Gebirges empor.
Der Held erschrak so sehr, dass es sofort aufwachte. Das runde, braune, schwarzäugige Ding kam immer näher. Als es knapp einen Meter vor ihm stand, erkannte unser idealisierte und irreale Möchtegern-Herkules das Ding:
Es war eine lebendige Billardkugel!Sie blinzelte ihn aus treuen Hundeaugen an.
Das beruhigte ihn wieder ein wenig, doch er nahm sich vor, nicht nochmal in Himmel einzuschlafen -man weiss nie wo man aufwacht.
THE END/FIN/ENDE
Miau&
boetzge