Die Sonne wärmte mich so kräftig, dass ich mir einen Schattenplatz
suchte und meine nackten Füße unter den kühlenden Kieseln vergrub. „Löcher in die Luft gucken und nichts tun – ich mag das.“
„Das Gemurmel der Leute und das Rennen und Rufen der Kinder, die kreuz
und quer durch den Gastgarten laufen – all das tönte in meinen Ohren wie das
Rauschen eines geschwätzigen Bächleins, das fröhlich vor sich hin
plätschert."
Als ich meinen Blick über dieses quirlige Gastgartengemurmel und die
vielen Leute schweifen ließ, blieb er unvermittelt an einem dunklen Rossschweif hängen und
konnte sich nicht mehr fortbewegen. Es waren lange Haare, die wie feine Seide in der Sonne glänzten. „Sie ist unfassbar schön“
– sagte ich zu mir selbst. Und da es mir nicht so vorkam als hätte ich eine andere Wahl,
stand ich ohne zu zögern auf und ging direkt zu ihr hin – ganz entgegen meiner Gewohnheit und ohne einen einzigen abwägenden Gedanken.
„Aus der Nähe betrachtet bist du noch schöner“ – hörte ich mich sagen,
als ich bereits vor ihr stand.
„Setz dich zu mir!“ entgegnete sie überrascht und mit einem einladenden Lächeln, das ihre feinen Lippen umspielte.
Dann fing sie an Dinge zu erzählen und zu fragen, die ich nicht
verstand und mich verwirrt machten. Schon bald bedauerte
ich mein beherztes Vorgehen und so machte ich mich daran wieder aufzustehen, um
zu gehen.
„Warum willst du fortlaufen? Bleib noch einen Moment! Ich lade dich
ein.“ Also blieb ich noch einen Moment und sie lud mich ein. Sie hörte jedoch
nicht damit auf mir weitere wirre Dinge zu erzählen – und das ließ mich noch mehr zweifeln.
Ich sagte deshalb: „Vielleicht reut es dich jetzt, dass du mich eingeladen hast, aber ich habe nicht den Eindruck, dass wir uns gut verstehen, weil ich nicht weiß wovon du redest. “ Und während ich das sprach, machte ich mich abermals daran aufzustehen. Aber bevor ich weiterreden und vollends aufstehen konnte, langte sie mit ihrer schlanken Hand quer über den Tisch und griff mit herzlichem Druck nach der Meinen: „Bleib“, sagte sie, „das war ja nur eine Prüfung. Wer nicht versteht, der hat die Prüfung bestanden.“
Ich sagte deshalb: „Vielleicht reut es dich jetzt, dass du mich eingeladen hast, aber ich habe nicht den Eindruck, dass wir uns gut verstehen, weil ich nicht weiß wovon du redest. “ Und während ich das sprach, machte ich mich abermals daran aufzustehen. Aber bevor ich weiterreden und vollends aufstehen konnte, langte sie mit ihrer schlanken Hand quer über den Tisch und griff mit herzlichem Druck nach der Meinen: „Bleib“, sagte sie, „das war ja nur eine Prüfung. Wer nicht versteht, der hat die Prüfung bestanden.“