Die Luft um mich, kühl stechend.
Eisig durchströmt ein Sammelsurium aus Stickstoff, Sauerstoff, Wasserdampf, Kohlendioxid und anderen Spurengasen und Dreckpartikel meine Lungen.
Vollgesogen atme ich aus, wirble das Gasgemisch wieder in mein Um-mich,
pfeiffend durch meine Nasenhöhlen.
Ein und Aus.
Aus und Ein.
Atemzug für Atemzug.
Zug für Zug.
Ich kann nicht verweilen.
Mir fehlt die Ruhe, die Gesinnung des Bleibens, des Beständigen, des Sich-Niederlassen
Wurzeln eines jahrhundertalten Baumes, die sich tief in die Erde schlingen, sich festankern
und so Stabilität und Sicherheit erlangen,
das liegt mir fern.
Ich bin nicht der Stamm, sondern die Samen,
die mit dem Luftzug weiterziehen.
Luftzug für Luftzug.
Zug für Zug.
Deshalb lasse ich mich ziehen.
Jedem Strom, jedem Wind,
gebe ich mich vollends hin.
Lasse mich forttreiben von Ort und Stelle,
bis ich mich in unbekannten Gewässern befind.
Das heisst leben. Weitergehn, nicht verharren.
Lebenszug für Lebenszug.
Atemzug für Atemzug.
Zug für Zug.
Zug für Zug.
Deshalb lasse ich mich ziehen.
Jedem Strom, jedem Wind,
gebe ich mich vollends hin.
Lasse mich forttreiben von Ort und Stelle,
bis ich mich in unbekannten Gewässern befind.
Das heisst leben. Weitergehn, nicht verharren.
Lebenszug für Lebenszug.
Atemzug für Atemzug.
Zug für Zug.
Schöne Bilder und inspirierende Haltung!
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