Freiheit, sagst du, macht das Leben erst lebenswert.
Denn Freiheit, sagst du, kann verschlossene Türen öffnen, kann Hürden überwinden, Blockaden lösen, Fesseln durchtrennen.
Freiheit heisst für dich, das zu tun, zu denken, zu sagen und glauben, das du willst.
"Freiheit erlaubt mir, mich selbstzuverwirklichen und mein Leben eigenmächtig zu gestalten.
Deshalb sind glückliche Menschen immerzu auch frei. Unfreie Menschen, die sind höchstens zufrieden, sie kennen Glück nicht. Sie haben sich an ihre Unfreiheit angepasst, sich damit abgefunden. Oder sie sind unzufrieden. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder, sie kämpfen für ihre Freiheit, entfesseln sich von all den Schranken der Gesellschaft, der Welt; oder aber sie geben auf und sind dann noch ärmer dran als jene, die sich zufrieden damit abgefunden haben. Unfreisein, das ist ein Leben als abhängige Marionette - ein grösseres Übel gibt es nicht, wenn du mich fragst."
Ob ich auch zu den Freiheitskämpfern gehören würde, fragst du mich dann.
Und ich antworte: "Es tut mir leid, dir diesbezüglich keine Aussage geben zu können, weil mein Verständnis von Freiheit unterschiedlicher nicht sein könnte: ich bin nicht frei. Für nichts aber danke ich mehr, als für meine Unfreiheit:
Denn Freiheit bedeutet Frei-Sein, Leer-Sein, Ohne-Sein. Und ohne Sein, das ist der Tod. Unfreiheit bedeutet Nicht-Ohne-Sein, Befüllt-Sein, Sein-Voll. Das ist das Leben."
Aber schliesslich kann das jeder (un-)frei für sich entscheiden...
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