Ein Stück Himmel in uns
Wir sind Tropfen, du und ich. Ganz klein, ganz leise. Und wenn wir fallen, zerbersten wir in tausend Teile. Lass uns fallen, lass uns zerbersten, lass ein paar unserer tausend Teile einander finden, gemeinsam zerfliessen. Vielleicht. Wir sind Tropfen, du und ich, wir sind so stet, wie die Zeit selbst.
Lass die anderen. Lass sie rauschen, wüten, schäumen. Lass sie sich aufbäumen, zerbrechen, sich entzweien am harten Stein.
Wir sind Tropfen du und ich, wir fallen stet. Vom hohen Himmel, (von Blattspitzen) von Luft geküsst, vom Wind geschlagen fallen wir stet und vielleicht, vielleicht finden wir uns ein bisschen, wenn wir zerfliessen.
Tropfen sind wir, du und ich, (wir fallen, und machen leise „Plitsch!“) Wir fallen, jeder für sich, fallen zusammen.
Und wenn wir dann in die Knie zwingen, was all die anderen zerbrach, was dann?
Wir fallen, du und ich, fallen stet, fallen bodenlos. Kein Bersten, kein Fliessen. Keines deiner tausend Teile findet zu mir, kein einziges meiner tausend Teile fliesst zu dir.
Wir sind doch nur Tropfen, über uns das Himmelblau.
...wow - das ist schön!
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