"Vorgestern stieg ich in ein Bächlein. Geschmeidig und sanft zog es seinen Weg um meine Knöchel.
Gestern stieg ich in einen Fluss. Rauschend und hartnäckig zog er an meinen Waden, mit denen ich mich gegen den Sog seiner Wassermassen stemmte.
Heute Morgen bin ich in denselben Fluss gesprungen, der mir bis unters Kinn reichte.
Heute Abend schwimme in einem tosenden Strom, um nicht unterzugehen.
Morgen werde ich mir, verzweifelt nach Luft schnappend wünschen, ich hätte den Fluss heute am Mittag wieder verlassen, als das Ufer noch nicht überschwemmt gewesen ist.
Und Übermorgen?
Dann werde ich gelernt haben, mich entspannt und erholsam treiben zu lassen, denn nur so werde ich in Zukunft nicht untergehen."
Gestern stieg ich in einen Fluss. Rauschend und hartnäckig zog er an meinen Waden, mit denen ich mich gegen den Sog seiner Wassermassen stemmte.
Heute Morgen bin ich in denselben Fluss gesprungen, der mir bis unters Kinn reichte.
Heute Abend schwimme in einem tosenden Strom, um nicht unterzugehen.
Morgen werde ich mir, verzweifelt nach Luft schnappend wünschen, ich hätte den Fluss heute am Mittag wieder verlassen, als das Ufer noch nicht überschwemmt gewesen ist.
Und Übermorgen?
Dann werde ich gelernt haben, mich entspannt und erholsam treiben zu lassen, denn nur so werde ich in Zukunft nicht untergehen."
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