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Zitat des Monats

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen.

Chinesische Weisheit

Willkommen!

Liebe Schreibende

In unserer hektischen Welt, dominiert von High-Speed-Rechnern, Zeitmangel, Medien, Facebook und Leistungsdruck, versuchen wir uns hier eine kleine Insel der Besinnung zu erhalten. Sich einmal im Monat in Ruhe niederzusetzen, sich mit einem Thema eingehend zu beschäftigen und dann die passenden Worte zu finden, um seine Gedanken mit anderen zu teilen, erscheint mir dabei ein geeigneter Weg, aus dieser Alltagshektik auszubrechen.

Sollten wir innerhalb eines Jahres genügend Beiträge beisammen haben, werde ich diese zusammentragen und in Buchform drucken lassen. So hat man dann Ende Jahr ein schönes Büchlein zur Hand - zur Erinnerung, oder als Geschenk zu Weihnachten, oder auch, um die Heimbibliothek mit einem eigenen Werk etwas auszubauen.

Dann also viel Spass beim Schreiben!

Eilean

Dienstag, 28. Februar 2017

Ohne..., dafür umso mehr...

Es ist Winter, der frühe Morgen stockfinster.
Ich blinzle kurz und mummel mich müde wieder in die Felldecke.
Normalerweise würde jetzt der Wecker Alarm geben, mich erinnern, dass ich meinem alltäglichen Terminplan nachkommen und langsam in die Gänge kommen sollte.

Heute stehe ich erst auf, als es vor dem Fenster anfängt zu Tagen und Licht durch die Scheiben das Zimmer erhellt. Die Gedanken an einen warmen, frischen Kaffee ziehen durch meinen Kopf, doch in dem kleinen Raum gibts keinen Herd, geschweige denn eine Kaffeemaschine. Mit Streichhölzern zünde ich ein trockenes Strohbündel an und lege es unter die pyramidenförmig gestapelten Zweige. In den Alluminiumkessel giesse ich kaltes Wasser aus einem Kanister und hänge ihn über das züngelnde Feuer.

Als ich endlich den fertigen Haferbrei und die warme Tasse Kräutertee zu mir nehme, habe ich bereits die Hühner aus dem Stall gelassen, ihnen Körner und frisches Wasser gegeben, das schmutzige Stroh entsorgt, am angrenzenden Wald frisches Brennholz gesammelt und die leeren Wasserkanister am Bach aufgefüllt.

Ich denke an Ben und Kate, die jetzt im Konferenzraum irgendwelche Präsentationen und Projekte besprechen, die neuen Konsumentendaten analysieren und sich die neuen Produktideen durchlesen. An Frau Widmer in der Finanzabteilung, Herr Braun im Sekretariat und Sophie, der Marketingpraktikantin. 
An Gustav im Kundendienst, der sich die Finger wundtippt, um jede Kundenanfrage per Mail zu beantworten und an meinen Platz vis-à-vis von seinem. Von draussen würde der Verkehrslärm ins Büro tönen, das Telefon non-stop klingeln, ich würde abnehmen und Gespräche führen, Termine koordinieren, Dokumente kopieren und nach Feierabend mit dem Bus nach Hause fahren, um am nächsten Tag dasselbe Spielchen erneut zu durchleben. Und am übernächsten, und über-übernächsten Tag ebenso. Am Wochenende würde ich mit Cindy, Marianne und Leonie shoppen und abends in einen Club, ins Kino oder sonst wohin, um uns beim Sonntagsbrunch mit frischem Saft, Müsli und Croissant vom Kater der vergangenen Nacht zu erholen. Wird würden uns die Teller beim Buffet grosszügig beladen, dann würde Cindy von ihrem Freund abgeholt und ich mit Rebekka die neue Sonderausstellung im Kunstmuseum besuchen. Abends würde ich Jean und Minh beim Asiaten treffen und mich mental auf die kommende Woche vorbereiten. Ich würde meinem rekordverdächtigen Kaffeekonsum weiterhin Ehre erweisen und ihn mit wertvollen Schlafstunden bezahlen. Meine Sinne würden weiterhin von Whatsapp, Radio, Fernseher, Werbeplakaten, Menschenmengen und E-Nummern überstrapaziert, ohne es zu merken, und mein Geldbeutel bliebe auf Dauerdiät durch die standardmässigen Einkaufstouren, die meine ohnehin schon überfüllten Schränke, Kommoden und Kisten zusätzlich überfüllen.

Ein Klopfen an der Tür lassen meine Gedanken zurück ins Jetzt schweifen.
Ein Tag ohne Strom, Hektik, Computer, Bürogeräte, Google und co., ständiger Verkehrslärm, vollgepfärchte Busse und Strassenbahnen, starre Terminpläne.
Ein Tag ohne Überfluss und modernste Technik des westlichen Stadtlebens öffnet mir meine Augen für etwas längst vergessenes: Dass es auch ohne... geht. Und das ohne... sogar ein umso mehr bedeuten kann.


Samstag, 18. Februar 2017

Bildung

Wir bilden uns ein, wir seien gebildet.

Donnerstag, 9. Februar 2017

...und ich fragte nach den Habenichtsen

Ich trat in die Spelunke ein, und fragte nach den Habenichtsen.

Was haben wir nicht, Herr Dieckerich?”, missverstand mich der Kellner.
- “Ich fragte nicht danach, was Sie nicht haben, sondern ich wollte wissen, wo die Habenichtse sich treffen.”
Ah, diese seltsame Gruppe. Wie diese verzweifelte Schreiber, die wir letzte Woche hatten - “
- “Wir sind nicht seltsam.”
Also, diese Gruppe finden Sie im ersten Stock.”

Und so stapfte ich die Treppe hoch, und dachte an die letzten Experimente.

'Die Habenichtse' war ein kleines Grüppchen von Leuten, die jeweils für einen Tag auf bestimmte Dinge verzichteten. Die Leute wollten eines erreichen – den Alltag mit anderen Augen sehen, und erkennen, was eigentlich der unverzichtbare Kerngehalt eines schönen Tagesablaufs sei.

Beim letzten Experiment würfelten wir den Sonntag, und zwar war es ein sehr regnerischer Sonntag. Und wir sollten auf den Kontakt mit unseren Haustieren verzichten, von Mitternacht bis Mitternacht.

Während Benjamin einen Tag lang weder die Dusche noch die Toilette benutzen konnte, weil in einer Ecke des Badeszimmers eine Spinne hauste, war Josephine wesentlich schlimmer dran – sie gelangte auf die selbe Weise nicht an ihre Migränetabletten. Ich hingegen versuchte am Montag meiner Katze gestenreich zu erklären, warum ich mich den ganzen Sonntag mit einer Taschenlampe unter der Decke versteckt hatte, um ein Buch zu lesen.

Ein anderes, früheres Experiment bestand darin, einen Tag lang nichts zu lesen. Wieder traf es Josephine am schlimmsten, denn es war der Donnerstag, und sie war Lehrerin. Einer der Schüler musste die Rechtschreibfehler eines Diktats verbessern. Er legte sein Heft Josephine auf den Tisch, und sie gab es ihm ungelesen wieder in die Hände. “Es ist schon gut, du hast dir wirklich Mühe gegeben. Alles tipptopp!”

Der Schüler vermischte jedoch fast nach Belieben “Oktopus” mit “Omnibus”, was seinen Eltern aber auffiel, und Josephine am selben Abend einen Anruf bescherte.

Die Musikstunde war aber problematischer. Als sie das Stück “Papillon” von Jerry Goldsmith abspielen wollte, damit die Schulklasse spielerisch die Melodie nachahmen konnte, durfte sie natürlich den Laptop nicht einschalten. Also musste sie die Melodie aus dem Gedächtnis vorsummen und vorpfeifen. Die Schüler erbrachen in johlendem Gelächter, und schon nach zwanzig Minuten wurden sie von weiteren musischen Bürden erlöst.

Solche Dinge können geschehen, und sie geschehen nun mal in unserem bunten Grüppchen. Reibereien gab es etwa, weil die angehende Pflegerin in unserer Runde aus berufsethischen Gründen strikte dagegen war, auf eines der zwölf “Aktivitäten des täglichen Lebens” zu verzichten. (Josephine warf ihr einen bösen Blick zu.) Oder als ich vorschlug, einen Tag lang darauf zu verzichten, etwas zuzustimmen. (Die Trauung von Benjamin und seiner Liebsten hätte darunter gelitten.)

Im Großen und Ganzen haben wir aber eitel Freude an unserem Projekt, und bei jedem Treffen können wir einander von Erlebnissen berichten, die von mild-amüsant bis zu haarsträubend-katastrophal reichten.

Wir begrüßten uns. “Hallo Josephine, hallo Catharina, hallo Benjamin!”

Ich hörte drei Mal ein “Hallo”, was bedeutete, dass wir vollzählig waren.

Liebe Habenichtse“, begann ich, „wie ging es euch letzte Woche, als wir am Sonntag auf das Schreiben verzichteten?“

Verschiedene Stimmen stöhnten in verschiedenen Lagen. Sie teilten meinen Optimismus nicht.

Es war die Verzweiflung pur“, sagte Josephine, „denn mein Freund textete mich zu, wunderte sich, warum ich nicht zurückschreibe. Ich hoffte bis zuletzt, er würde mich anrufen. Dann könnte ich ihm endlich erklären, bei welcher seltsamen Gruppe ich mitmache. Bislang konnte ich es gut verheimlichen.“

Wieso hast du denn ihn nicht angerufen?“, fragte Benjamin.

Dazu hätte ich ja auf dem Bildschirm herumtippen müssen, eine Schriftsprache, die das Gerät versteht.“

Ehrgeizig“, warf Benjamin ein. „Ehrgeizig.“

Nein, nur der Wahrheit auf der Spur. Unverfälscht spüren, was es heißt, auf etwas zu verzichten. Ein Opfer zu erbringen ist der einzige Weg, sich selbst zu spüren, sich selbst zu erkennen. Das erkennt man auch an verschiedenen Religionen, die Askese voraussetzen.“

Darauf fiel Benjamin keine Antwort ein, und übte Verzicht auf eine Widerrede.

Aber du, Catharina“, fragte ich die andere Frau in der Runde, „wie lief dein Verzicht auf das Schreiben?

Auf eine unerwartete Weise ganz, ganz gut.“

Wir blickten sie erstaunt an. Wir waren ja alles Leute, die ganz und gar nicht zum schreibfaulen Teil der Menschheit gehörten. Mindestens einen Einkaufszettel musste sie ja schreiben.

Ja.“

Mein Gefühl wollte ihr vertrauen, doch mein Verstand war am Zweifeln. Hatte sie das Schreibverbot auf irgendeine Weise hintertreiben können?

Ich und mein Freund hatten schon seit Monaten eine Krise. Wir diskutierten schon seit Langem, ob wir zusammenziehen wollten, ob wir in der selben Mannschaft Sport treiben wollen, wohin wir in die Ferien gehen wollen und so fort. Wir mochten uns, doch über alles legte sich ein schwer durchdringbarer Schleier aus zähen Konflikten, aus Vorstellungen, die nie ganz gegensätzlich und doch völlig unvereinbar schienen, und dazu gesellte sich eine Unlust, überhaupt in die Zukunft zu blicken. Vielleicht kennt ihr das, wenn ihr nur die Hindernisse seht, und nicht die Wege, die darum herum führen.“

Wir anderen sagten alle „Ja“, mehr oder weniger deutlich.

Und dann raffte ich mich und meine Gedanken zusammen, hatte endlich eine ruhige Stunde Zeit dafür, und wollte ihm schreiben. Aber das durfte ich ja nicht. Und so fuhr ich zu ihm, hatte keine Ahnung, ob er denn überhaupt zu Hause war oder Zeit hatte, und ich hatte Glück. Es war, wie ich mich jetzt besinne, das erste Mal, dass wir uns überrascht hatten.“

Wir nicken bedächtig.

Und wir sassen endlich mal zusammen, ein seltsamer Zauber war diesem Moment inne, und wir nur eine halbe Stunde später überfiel uns eine schon fast fanatische Klarheit, wir sahen ein, wo die Probleme lagen und wie unsere Lösungen zusammenfielen, und dieser schwere Schleier verschwand. Jetzt ist alles besser.“

Eine ganze Zeit lang starrten wir bedächtig auf den Tisch, der uns trennte. Catharina unterbrach die Stille und schlug uns vor, doch einfach dieses Experiment zu wiederholen. Nochmals einen Tag lang auf das Schreiben zu verzichten.

Mit tiefer Zufriedenheit verliessen wir das Lokal und erfreuten uns der Einsichten, die da kommen.

Dienstag, 7. Februar 2017

Die kleine große Lehrerin

„Um einen wirklichen Freund zu finden, so schreibt Montaigne, braucht es »so viele Zufälligkeiten, dass es schon viel ist, wenn das Glück solche nur alle dreihundert Jahre einmal zusammentreffen lässt«. Das mag etwas überzogen erscheinen, aber dennoch ist mir sehr bewusst, was für ein kostbares und erlesenes Geschenk eine echte Freundschaft ist. Sie ist wie ein seltenes Juwel, das man suchen und um das man sich bemühen kann – und dann vielleicht findet, mit etwas Glück. Aber es gibt keine Garantie darauf, so einen Schatz jemals wirklich in seinem Leben zu erlangen. Und bisweilen müssen wir etwas dafür riskieren. Wir müssen uns öffnen und  mithin verwundbar machen. 
Aber dir, mein lieber Eckhart, vertraue ich. Dir vertraue ich, weil ich deine Akzeptanz, dein Wohlwollen, deine Aufrichtigkeit, deine Verlässlichkeit und deine Liebe spüre. Du hast immer versucht für mich da zu sein, wenn du gemerkt hast, dass ich in Not bin. Du hast mich nie verurteilt für all die Dummheiten und Unsinnigkeiten, die ich je gesagt oder getan habe. Stattdessen beschreitest du mit mir einen Weg – einen Weg des Verstehens und Erforschens, mit dem Ziel bewusster und heiler zu werden. Mit dir lerne ich, dass sich Probleme dann zu lösen beginnen, wenn wir anfangen können darüber zu lachen und uns selbst nicht mehr so wichtig nehmen. Dadurch hast du mein Leben tiefer, reicher, lebendiger und schöner gemacht. Ich fühle mich dadurch zunehmend sicherer und geborgenen und bin der Überzeugung, im Klima unserer Freundschaft auf eine Art und Weise wachsen und mich darin erforschen zu können, wie es mir sonst niemals möglich gewesen wäre. Dafür danke ich dir von ganzem Herzen.“
Im Brustton zweifelsfreier Überzeugung entgegnete Eckhart, ohne lange nach einer passenden Antwort suchen zu müssen: „Genauso empfinde ich es auch. Die gleichen Wörter. Die gleichen Sätze. Ich könnte sie genau so dir zusprechen. Ich habe es noch nie so formuliert, aber indem du es jetzt tust, spüre ich wie wahr es ist. Und es bedeutet mir viel, dass du das so deutlich zum Ausdruck bringst. Dafür danke ich dir. Und ob du`s glaubst oder nicht, gerade heute habe ich unserer lieben Lou etwas ganz Ähnliches gesagt. Wir waren verabredet – wie fast jeden Mittwoch – und ich ging mit ihr in die Tierhandlung an der Ecke, wo sie für gewöhnlich das Futter für ihren Hund und ihren Hasen kauft. Dort wurden wir Zeugen eines außerordentlichen Geschehens, das vermutlich einiges mit dem zu tun hat, worüber wir gerade sprechen. Auf jeden Fall hat dieses Erlebnis mich zutiefst berührt und Lou und ich haben noch lange darüber gesprochen. Wir waren beide wie vom Donner gerührt von dieser Begebenheit, angerührt von diesem kleinen tapferen Mädchen.“
„Was für ein kleines Mädchen? Was habt ihr erlebt?“
„Diese Geschichte erzähle ich dir von Herzen gerne, mein lieber Lukas", und Eckhart begann seinem Freund zu schildern, was er erstaunliches erlebt hatte: „Als wir in der Tierhandlung waren", so begann er verheißungsvoll, "trat ein kleines Mädchen ein, das auf ein Schild aufmerksam wurde, das der Ladenbesitzer vor seiner Eingangstür aufgestellt hatte: »Hundewelpen zu verkaufen«, stand da drauf. Als das Mädchen hereinkam, ging es ohne zu zögern zum Ladenbesitzer und sprach ihn geradeheraus auf dieses Schild an: »Guten Tag Herr Ladenbesitzer“, sagte das kleine tapfere Mädchen mit dem kräftigen dunklen Zopf, den großen Augen und dem hübschen Gesicht, „was kosten die Hundebabys«?
»Zwischen 50,- und 80,- Euro«. sagte der Mann.
Dann griff das kleine Mädchen in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus. »Ich habe nur 7 Euro und 65 Cents«, sagte es, »aber darf ich sie mir bitte trotzdem anschauen«?
Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig.
»Was hat der Kleine da hinten«? fragte das Mädchen.
Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe seit seiner Geburt diesen Schaden habe und vermutlich nie richtig laufen würde.
»Den möchte ich kaufen«, sagte das Mädchen.
»Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie richtig Gesund werden«, antwortete der Mann. »Aber, wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir«.
Da wurde das kleine Mädchen wütend. Es blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: »Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genauso wie die anderen auch. Ich gebe Ihnen meine 7,65 und werde jede Woche einen Euro bringen, bis er abgezahlt ist«.
Der Mann entgegnete nur: »Ich würde ihn wirklich nicht kaufen – er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu rennen und zu toben wie die anderen«.
Da zog das kleine Mädchen ein Stück weit sein Hosenbein hinauf und sichtbar wurde eine Metallschiene, die ihr verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend sagte es: »Ich kann auch nicht gut rennen – und dieser kleine Hund hat dann jemanden, der mit ihm zusammen langsam läuft. Wir werden einander bestimmt gut verstehen«.[1]





[1] Aus dem Englischen übersetzt. In Anlehnung an: Dan Clark „Weathering the Storm“ 1990.