Zitat des Monats
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen.
Chinesische Weisheit
Chinesische Weisheit
Willkommen!
Liebe Schreibende
In unserer hektischen Welt, dominiert von High-Speed-Rechnern, Zeitmangel, Medien, Facebook und Leistungsdruck, versuchen wir uns hier eine kleine Insel der Besinnung zu erhalten. Sich einmal im Monat in Ruhe niederzusetzen, sich mit einem Thema eingehend zu beschäftigen und dann die passenden Worte zu finden, um seine Gedanken mit anderen zu teilen, erscheint mir dabei ein geeigneter Weg, aus dieser Alltagshektik auszubrechen.
Sollten wir innerhalb eines Jahres genügend Beiträge beisammen haben, werde ich diese zusammentragen und in Buchform drucken lassen. So hat man dann Ende Jahr ein schönes Büchlein zur Hand - zur Erinnerung, oder als Geschenk zu Weihnachten, oder auch, um die Heimbibliothek mit einem eigenen Werk etwas auszubauen.
Dann also viel Spass beim Schreiben!
Eilean
In unserer hektischen Welt, dominiert von High-Speed-Rechnern, Zeitmangel, Medien, Facebook und Leistungsdruck, versuchen wir uns hier eine kleine Insel der Besinnung zu erhalten. Sich einmal im Monat in Ruhe niederzusetzen, sich mit einem Thema eingehend zu beschäftigen und dann die passenden Worte zu finden, um seine Gedanken mit anderen zu teilen, erscheint mir dabei ein geeigneter Weg, aus dieser Alltagshektik auszubrechen.
Sollten wir innerhalb eines Jahres genügend Beiträge beisammen haben, werde ich diese zusammentragen und in Buchform drucken lassen. So hat man dann Ende Jahr ein schönes Büchlein zur Hand - zur Erinnerung, oder als Geschenk zu Weihnachten, oder auch, um die Heimbibliothek mit einem eigenen Werk etwas auszubauen.
Dann also viel Spass beim Schreiben!
Eilean
Montag, 16. Oktober 2017
Verflechtungen
Neubeginn als Sinnbild, als ordnende, erlösende Metapher in der Wirniss der Verflechtung von Ende und Anfang im Fluss der Dinge.
Wann endet etwas, wann beginnt etwas von Neuem in der Struktur der Zeit in der nichts endet ohne das etwas von Neuem beginnt, etwas weiterläuft, etwas auf immer verloren geht?
Neubeginn als Chance um abschliessen zu können, mit Enttäuschungen, Erwartungen oder verlorenen Träumen. Ein zeitlicher Spiegel als Reflektion meiner eigenen Entwicklung in dieser Welt, als Spiegel meiner Identität, dynamische Muster durch die ich mich definiere.
Oder Neubeginn als Verzweiflung, Erlebtes zu vergessen, Traumata in den Tiefen meines Verstandes verschwinden zu lassen um irgendwann zu realisieren, dass sie nicht enden, sondern Teil meiner Identität sind, sich verkörperlichen in Empfindungen, aus den Tiefen meines Verstandes in die dynamischen Muster meiner Identität einwirken.
Neubeginn als Hoffnung in all diesen unendlichen Zeitmetaphern Ordnung zu finden.
Jeder Tag ein Neubeginn, jede Nacht ein Ende. Die Sonne als Anhaltspunkt, als Zeitmesser. So auch Tod, Geburt, Schlaf, Regen, das Auftauchen und Verschwinden von Dingen, Menschen, Freundschaften und Feindschaften, Beziehungen.
Gibt es ein Ende, einen Anfang, einen Neubeginn, ein Déjà-Vu ohne den Einfluss der externen Welt? Kann ich irgendeinen zeitlichen Anhaltspunkt finden, nur bei mir, ohne Impulse, ohne Reize meiner Umwelt?
Neubeginn als Sinnbild in der Struktur der Zeit, der Verflechtung von Vergangenem und Zukünftigem im Chaos der Gegenwart, in der immer Ordnung ist, aber Chaos herrscht solange die Verflechtung meine Ängste mobilisert.
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Danke für den steilen Einstand! ;)
AntwortenLöschenEin Text, den ich mehrmals lesen musste, um die Bilder entstehen zu lassen, die dann aber eine faszinierende Tief aufweisen, die zum Nachdenken animieren!
Bei der Frage nach dem Neubeginn ohne externen Einfluss fiel mir die Entscheidung ein. Eine Entscheidung, die im Stillen getroffen wird, in der meditativen Kontemplation, in der Auseinandersetzung nur mit sich selbst, seinen Wünschen und Befürchtungen. Und doch kann mit einer solchen stillen Entscheidung ein völlig neues Leben beginnen!
Danke schön :)
LöschenJa, die Erfahrung der Kontemplation schwingt in der Passage auf alle Fälle mit.