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Zitat des Monats

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen.

Chinesische Weisheit

Willkommen!

Liebe Schreibende

In unserer hektischen Welt, dominiert von High-Speed-Rechnern, Zeitmangel, Medien, Facebook und Leistungsdruck, versuchen wir uns hier eine kleine Insel der Besinnung zu erhalten. Sich einmal im Monat in Ruhe niederzusetzen, sich mit einem Thema eingehend zu beschäftigen und dann die passenden Worte zu finden, um seine Gedanken mit anderen zu teilen, erscheint mir dabei ein geeigneter Weg, aus dieser Alltagshektik auszubrechen.

Sollten wir innerhalb eines Jahres genügend Beiträge beisammen haben, werde ich diese zusammentragen und in Buchform drucken lassen. So hat man dann Ende Jahr ein schönes Büchlein zur Hand - zur Erinnerung, oder als Geschenk zu Weihnachten, oder auch, um die Heimbibliothek mit einem eigenen Werk etwas auszubauen.

Dann also viel Spass beim Schreiben!

Eilean

Sonntag, 14. Januar 2018

Streben nach Mehr

Ein Bettler: wär ich nur reich, dann könnt' ich mir was Gutes zu essen kaufen.
Ein Armer: wär ich nur reich, dann könnt ich mir ein kleines Zimmer kaufen.
Ein Mittelständler: wär ich nur reich, dann könnt ich mir ein Haus kaufen.
Ein Reicher: wär ich nur reich, dann könnt ich mir ein Ferienhaus kaufen.
Ein Reicherer: wär ich nur reich, dann könnt ich mir Boot kaufen.
Ein Reichererer: wär ich nur reich, dann könnt ich mir eine Insel kaufen.
Ein Reicherererer: wär ich nur reich, dann könnt ich mir die Welt kaufen.
Ein Reichererererer: wär ich nur reich, dann könnt ich mir das Universum kaufen.
Ein Reicherererererer: wär ich nur reich, dann könnt' ich...mir das Glück kaufen?

1 Kommentar:

  1. Die gefährliche Macht der Habituation...
    Erinnert mich - in einem viel kleineren Umfang natürlich - an mein Kindes-Ich.
    "Ich will unbedingt diesen Plüschhasen! Unbedingt! Brauch ich!", weil mir beim Betrachten des Hasen ein Bild vorschwebt; Ich beim Spielen, glücklich, vergnügt; beim Schlafen den Hasen neben mir, Ich als Beschützerin meines Plüschfreundes.
    Und nach einer Weile... Ist das Feuer weg. Wie beim Verliebtsein... Und dann: "Okay, der Hase ist doch nicht so toll, wie ich mir gedacht hab. MAMAAA, darf ich einen echten Hasen haben?????"

    Materielles beschert uns doch vor allem dann ein schönes Erlebnis - wonach man doch sucht? - weil es einmalig ist und man es eben gerade nicht besitzt. So will man dann immer mehr, immer grösser in der Dimension, verzweifelt auf der Suche nach dem Besonderen Ding, das einen glücklich macht.

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