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Zitat des Monats

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen.

Chinesische Weisheit

Willkommen!

Liebe Schreibende

In unserer hektischen Welt, dominiert von High-Speed-Rechnern, Zeitmangel, Medien, Facebook und Leistungsdruck, versuchen wir uns hier eine kleine Insel der Besinnung zu erhalten. Sich einmal im Monat in Ruhe niederzusetzen, sich mit einem Thema eingehend zu beschäftigen und dann die passenden Worte zu finden, um seine Gedanken mit anderen zu teilen, erscheint mir dabei ein geeigneter Weg, aus dieser Alltagshektik auszubrechen.

Sollten wir innerhalb eines Jahres genügend Beiträge beisammen haben, werde ich diese zusammentragen und in Buchform drucken lassen. So hat man dann Ende Jahr ein schönes Büchlein zur Hand - zur Erinnerung, oder als Geschenk zu Weihnachten, oder auch, um die Heimbibliothek mit einem eigenen Werk etwas auszubauen.

Dann also viel Spass beim Schreiben!

Eilean

Dienstag, 4. Juni 2019

Vegetieren

Fröhlich weinend betrachte ich mein totes Leben, in dem ich mich stagnierend bewege zwischen himmelbetrübt und zutodehochjauchzend. Verloren gefunden habe ich mich in einem trockenen Meer voller ungefühlter Emotionen. Klar verwirrt steure ich ziellos  hin auf eine traumhafte Wirklichkeit.. Verzweifelt hoffend auf ein besseres Jetzt meiner Zukunft ohne schlechte Vergangenheit. Übersättigt vom Hungern giere ich nach Vollkommenheit, wobei derer Erfüllung erstrebenswert unerreichbar ist. Verbindlich entscheide ich mich nicht, weil ich genauen Unwissens bin: Ich will beides von Nichts und nichts von Beidem. Kompromisslos wähle ich also der ungangbaren Weg dazwischen, der temporär all die Wogen meines Seins besänftigt. Dabei betäube ich mich bewusst, schläfre mich lebendig ein. Immer wieder, immer wieder, mehr und mehr, in der Hoffnung, nicht mehr tiefer erwachen zu müssen.
„Sucht ist die Suche nach der Erleichterung von den Lasten des Lebens.“ H.J. Elling

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