Viele meinen wohl es ist eine einfache Gleichung,
je grösser das Vermögen desto höher der Reichtum,
doch selbst wenn man beide Begriffe gleichsetzt,
ist es für mich unklar, die Frage bleibt die Gleiche.
Klar ist die Frage schnell und einfach geklärt,
wenn man Vermögen und Reichtum so versteht,
wie es ein Broker an der Börse definieren würde.
Für mich fehlt bei dieser Definition definitiv Würze.
Ich finde die Sicht der Soziologie schmeckt besser,
sie ist differenzierter und wird der Realität gerechter.
Denn Reichtum bedeutet nicht einfach nur Kapital,
dabei zählt zumindest für mich das Geld nur marginal.
Auch wenn Soziologen diesen Begriff verwenden,
ist es nicht nur als Synonym für Geld zu verstehen.
Eher als Oberbegriff für verschiedene Teilgebiete,
die sich in folgende 4 verschiedene Teile gliedert:
ökonomisches, kulturelles, soziales und symbolisches Kapital
Bourdieu beschreibt dieses “Vermögen” als Ressourcen
die ein Mensch braucht, um sich in der Welt zu versuchen,
als die Mittel die er für seine Ziele zur Verfügung hat,
die er dazu braucht, damit er diese erreichen kann.
Der Duden liefert für mich eine lapidare Beschreibung:
“reiche Fülle von etwas” trifft es sehr gut für Reichtum,
weil das “etwas” jeder selbst für sich definieren sollte.
Gewisse Dinge müsste man aber mehr Beachtung zollen,
Sachen die man oft nicht wertschätzt oder wahrnimmt
und zumindest auf meinem Podest zuoberst Platz nimmt.
Denn Reichtum fängt bei mir schon bei der Gesundheit an.
während dies für andere einfach selbstverständlich sein kann,
sind für mich Sachen wie laufen oder sehen Geschenke.
Diese Dinge zu schätzen helfen mich immer wieder zu erden
und zu versuchen mich nicht von materiellem zu blenden.
Nicht fassbare Sachen machen für mich Reichtum aus.
Liebe, Gesundheit und Nahrung für die Seele -
Der Rest Nebensache wie ein Garten neben einem Haus
oder der Rasen neben einem Baum.
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