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Zitat des Monats

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen.

Chinesische Weisheit

Willkommen!

Liebe Schreibende

In unserer hektischen Welt, dominiert von High-Speed-Rechnern, Zeitmangel, Medien, Facebook und Leistungsdruck, versuchen wir uns hier eine kleine Insel der Besinnung zu erhalten. Sich einmal im Monat in Ruhe niederzusetzen, sich mit einem Thema eingehend zu beschäftigen und dann die passenden Worte zu finden, um seine Gedanken mit anderen zu teilen, erscheint mir dabei ein geeigneter Weg, aus dieser Alltagshektik auszubrechen.

Sollten wir innerhalb eines Jahres genügend Beiträge beisammen haben, werde ich diese zusammentragen und in Buchform drucken lassen. So hat man dann Ende Jahr ein schönes Büchlein zur Hand - zur Erinnerung, oder als Geschenk zu Weihnachten, oder auch, um die Heimbibliothek mit einem eigenen Werk etwas auszubauen.

Dann also viel Spass beim Schreiben!

Eilean

Mittwoch, 18. November 2009

Jugend

Leere.

Verlässt mich heut‘ der Mut,

der mich gestern noch durchbebt‘?

Oder wird, was man auch tut,

alles lachend heut‘ erlebt?

Trauer.

Kann ich mich öffnen dieser Welt,

die mir doch manchmal o so fremd?

Welch‘ Angst den Geist in Fängen hält,

drum kleidet mich das Trauerhemd.

Gefühle.

Anfangs Freund, auf einmal Feind.

Gefühle schwirren stets im Kreis.

Der Mund, er lacht, mein Herz, es weint.

Nur jäh und dumm, statt mild und weis'.

Ich.

Tägliche Hetzjagd nach der Mode,

als ob man so beliebter sei.

Die nächste kurze Episode,

ob Kleid, ob Schatz ist einerlei.

Träume.

Das Richterpult steht ausser Frage,

der Platz im Streifenwagen muss genügen.

Schuld sind manche versäumte Tage,

statt Schulbank zweifelhaftes Trinkvergnügen.

Zukunft.

Die meisten haben’s heil geschafft,

nur wen’ge sind gebrochen.

Die Jugend steht in vollem Saft!

So fühlt das Leben pochen!

3 Kommentare:

  1. Schhhhhhhhhhpeziell... Ich weiss... Ich dachte, ich versuch mich mal in der Lyrik - scheint jedoch nicht mein Zuhause zu sein. ^-^

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  2. Ein Zuhause wirds immer dann wenn man sich wohl bei etwas fühlt...
    Manchmal macht man etwas neues und fühlt sich auf Anhieb wohl, also "zuhause". So wie ich, als ich mal in eine mir bis dahin unbekannte Wohnung kam und mich sofort zuhause fühlte...;-)
    Es kann aber auch sein, daß man in etwas hineinwächst.
    Es reimt sich zwar nicht immer ganz perfekt, aber es drückt sehr viel aus und das ist ja was bezweckt werden soll.
    Liebste Grüße, dein Mikka

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