Leere.
Verlässt mich heut‘ der Mut,
der mich gestern noch durchbebt‘?
Oder wird, was man auch tut,
alles lachend heut‘ erlebt?
Trauer.
Kann ich mich öffnen dieser Welt,
die mir doch manchmal o so fremd?
Welch‘ Angst den Geist in Fängen hält,
drum kleidet mich das Trauerhemd.
Gefühle.
Anfangs Freund, auf einmal Feind.
Gefühle schwirren stets im Kreis.
Der Mund, er lacht, mein Herz, es weint.
Nur jäh und dumm, statt mild und weis'.
Ich.
Tägliche Hetzjagd nach der Mode,
als ob man so beliebter sei.
Die nächste kurze Episode,
ob Kleid, ob Schatz ist einerlei.
Träume.
Das Richterpult steht ausser Frage,
der Platz im Streifenwagen muss genügen.
Schuld sind manche versäumte Tage,
statt Schulbank zweifelhaftes Trinkvergnügen.
Zukunft.
Die meisten haben’s heil geschafft,
nur wen’ge sind gebrochen.
Die Jugend steht in vollem Saft!
So fühlt das Leben pochen!
Schhhhhhhhhhpeziell... Ich weiss... Ich dachte, ich versuch mich mal in der Lyrik - scheint jedoch nicht mein Zuhause zu sein. ^-^
AntwortenLöschenMir gefällts!
AntwortenLöschenEin Zuhause wirds immer dann wenn man sich wohl bei etwas fühlt...
AntwortenLöschenManchmal macht man etwas neues und fühlt sich auf Anhieb wohl, also "zuhause". So wie ich, als ich mal in eine mir bis dahin unbekannte Wohnung kam und mich sofort zuhause fühlte...;-)
Es kann aber auch sein, daß man in etwas hineinwächst.
Es reimt sich zwar nicht immer ganz perfekt, aber es drückt sehr viel aus und das ist ja was bezweckt werden soll.
Liebste Grüße, dein Mikka