Nachdem Vera Winkler
Roland und Stefan die Namen der zur Tatzeit im Studio Anwesenden mit der
zugehörigen Adresse und Telefonnummer gegeben hatte, bedankten sich die Kommissare
bei ihr und ihrem Freund für die Beantwortung der Fragen und hinterliessen
beiden eine Visitenkarte mit den Worten: „Falls Ihnen noch was einfallen
sollte, das wichtig erscheint.“
Danach gingen sie
kurz zurück in die Sauna. Dort erkundigten sie sich nach neuen Erkenntnissen,
die jedoch verneint wurden. Die Tatwaffe schien der Täter mitgenommen zu haben
und auch Dr. Stäger hatte nichts mehr durch eine erste oberflächliche
Leichenschau in Erfahrung bringen können.
„Dann verabschieden
wir uns mal. Ihr wisst ja, wie wir erreichbar sind.“, informierte Roland die
andern.
Dr. Stäger nickte
und Frau Meili verabschiedete sich mit: „Wir sehen uns dann wohl auf dem
Posten.“
Stefan lächelte
gewinnend ihr zu: „Wir sehen uns später.“
Gerhard Roth, der
Polizist stand noch vor der Tür zur Sauna und bewachte so den Tatort, bis
dieser versiegelt werden würde. Stefan tätschelte ihm auf die Schulter: „See
you later...“
‚Was hatte dieser Idiot
bloss ständig mit diesem Schulterklopfen?’, fragte sich Roland genervt und warf
Gerhard einen Blick zu, der bedeuten sollte, dass er nichts für das peinliche
Benehmen seines Arbeitskollegen
konnte.
Vor dem Studio
wandte sich Stefan nach einem Blick auf die Uhr an Roland: „Was meinst du,
zurück auf den Posten zum Protokollieren? Oder wollen wir uns eine
frischgebackene Witwe antun?“
Allein wäre Roland
sofort noch zu Sabine Rieder gefahren, aber Stefan hatte seine Nerven bereits
so beansprucht, dass ihm die Frage berechtigt schien, ob er eine Witwe nun noch
aushielt. Doch das Pflichtbewusstsein siegte und er versuchte so vorwurfsvoll,
wie möglich zu klingen, als er sagte: „Arbeit geht vor, Papierkram können wir
auch noch in der Nacht abarbeiten.“
„Da hast du wohl Recht.
Also los.“, pflichtete ihm Stefan bei, er schien wesentlich motivierter eine
weitere Vernehmung durchzuführen, als es Roland war, was diesen neuerlich
ärgerte. ‚Ich muss echt versuchen, den Typ loszuwerden oder ihn zu ertragen, so
halte ich das keine weitere Woche mehr aus!’, dachte sich Roland und stapfte
grimmig zum Auto.
„Wollen wir das
kurze Stück nicht gehen, Bewegung und frische Luft tut uns bestimmt gut.“,
schlug Stefan vor.
Demonstrativ
öffnete Roland den Wagen: „Ich fahre.“
Awww... Ha langsam richtig Mitleid mit em arme Stefan... ;-) Ich find en trotz synere närvige Fassade süess! XD
AntwortenLöschenhihi, gell - min Thor;) (so stellin mir vor;))
AntwortenLöschenGits scho 1. Verdächt?