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Zitat des Monats

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen.

Chinesische Weisheit

Willkommen!

Liebe Schreibende

In unserer hektischen Welt, dominiert von High-Speed-Rechnern, Zeitmangel, Medien, Facebook und Leistungsdruck, versuchen wir uns hier eine kleine Insel der Besinnung zu erhalten. Sich einmal im Monat in Ruhe niederzusetzen, sich mit einem Thema eingehend zu beschäftigen und dann die passenden Worte zu finden, um seine Gedanken mit anderen zu teilen, erscheint mir dabei ein geeigneter Weg, aus dieser Alltagshektik auszubrechen.

Sollten wir innerhalb eines Jahres genügend Beiträge beisammen haben, werde ich diese zusammentragen und in Buchform drucken lassen. So hat man dann Ende Jahr ein schönes Büchlein zur Hand - zur Erinnerung, oder als Geschenk zu Weihnachten, oder auch, um die Heimbibliothek mit einem eigenen Werk etwas auszubauen.

Dann also viel Spass beim Schreiben!

Eilean

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Whisky gut, alles gut! - Törchen 4

Nachdem Vera Winkler Roland und Stefan die Namen der zur Tatzeit im Studio Anwesenden mit der zugehörigen Adresse und Telefonnummer gegeben hatte, bedankten sich die Kommissare bei ihr und ihrem Freund für die Beantwortung der Fragen und hinterliessen beiden eine Visitenkarte mit den Worten: „Falls Ihnen noch was einfallen sollte, das wichtig erscheint.“
Danach gingen sie kurz zurück in die Sauna. Dort erkundigten sie sich nach neuen Erkenntnissen, die jedoch verneint wurden. Die Tatwaffe schien der Täter mitgenommen zu haben und auch Dr. Stäger hatte nichts mehr durch eine erste oberflächliche Leichenschau in Erfahrung bringen können.
„Dann verabschieden wir uns mal. Ihr wisst ja, wie wir erreichbar sind.“, informierte Roland die andern.
Dr. Stäger nickte und Frau Meili verabschiedete sich mit: „Wir sehen uns dann wohl auf dem Posten.“
Stefan lächelte gewinnend ihr zu: „Wir sehen uns später.“
Gerhard Roth, der Polizist stand noch vor der Tür zur Sauna und bewachte so den Tatort, bis dieser versiegelt werden würde. Stefan tätschelte ihm auf die Schulter: „See you later...“
‚Was hatte dieser Idiot bloss ständig mit diesem Schulterklopfen?’, fragte sich Roland genervt und warf Gerhard einen Blick zu, der bedeuten sollte, dass er nichts für das peinliche Benehmen seines Arbeitskollegen konnte.
Vor dem Studio wandte sich Stefan nach einem Blick auf die Uhr an Roland: „Was meinst du, zurück auf den Posten zum Protokollieren? Oder wollen wir uns eine frischgebackene Witwe antun?“
Allein wäre Roland sofort noch zu Sabine Rieder gefahren, aber Stefan hatte seine Nerven bereits so beansprucht, dass ihm die Frage berechtigt schien, ob er eine Witwe nun noch aushielt. Doch das Pflichtbewusstsein siegte und er versuchte so vorwurfsvoll, wie möglich zu klingen, als er sagte: „Arbeit geht vor, Papierkram können wir auch noch in der Nacht abarbeiten.“
„Da hast du wohl Recht. Also los.“, pflichtete ihm Stefan bei, er schien wesentlich motivierter eine weitere Vernehmung durchzuführen, als es Roland war, was diesen neuerlich ärgerte. ‚Ich muss echt versuchen, den Typ loszuwerden oder ihn zu ertragen, so halte ich das keine weitere Woche mehr aus!’, dachte sich Roland und stapfte grimmig zum Auto.
„Wollen wir das kurze Stück nicht gehen, Bewegung und frische Luft tut uns bestimmt gut.“, schlug Stefan vor.
Demonstrativ öffnete Roland den Wagen: „Ich fahre.“

2 Kommentare:

  1. Awww... Ha langsam richtig Mitleid mit em arme Stefan... ;-) Ich find en trotz synere närvige Fassade süess! XD

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  2. hihi, gell - min Thor;) (so stellin mir vor;))
    Gits scho 1. Verdächt?

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